Tagesordnungspunkt

TOP Ö 8: Aufstellen von Hundetoiletten im Gemeindegebiet

BezeichnungInhalt
Sitzung:26.03.2015   2015/GRB/204 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Beschluss:

Das Gremium beschloss, zum Testen 2 Hundetoiletten der Firma MIKA GmbH aus Westendorf zu kaufen. Sie sollen am Radweg zwischen Ober- und Unterbaar aufgestellt werden und auf dem Weg zur Kapelle Maria im Elend am Kinderspielplatz.

 


Bezug:

Bürgerversammlung in Baar (Schwaben) am 05.03.2015.

Sachverhalt:

In der Bürgerversammlung in Baar (Schwaben) wurde von den Bürgern angesprochen, ob nicht Hundetoiletten in Baar (Schwaben) aufgestellt werden könnten.

 

Aufgrund dieser Mitteilung wurde nun bei der Fa. Krüger System „Dog Station“ bzgl. der Anschaffung im Internet recherchiert; ein genaues Angebot wurde nicht eingeholt. Die Ausführung ist sehr verschieden, man kann Tütenspender und Abfallsammler in einem erwerben oder nur Tütenspender.

Je nach Ausführung und Größe liegen die Preise bei kombinierten Systemen (Spender und Abfallsammler) aus Stahlblech oder Edelstahl zwischen 295,00 € bis 633,00 € netto pro Stück; für die Tütenspender aus Stahlblech oder Edelstahl zwischen 95,00 € und 255,00 € netto. Hundekottüten gibt es in 1000 Stück Packungen für ca. 20,00 € netto.

Hinzu kommen noch Versandkosten. Bei Abnahme ab 6 Stationen sinkt der Preis pro Stück um ca. 3 % bei 12 Stationen um ca. 7 %.

 

In der Anlage sind die verschiedenen Ausführungen ersichtlich.

 

Es sollte evtl. ein Plan erstellt werden in dem die neuralgischen Punkte festgelegt sind.

 

 

GR Beutlrock stellte Produkte der Firma MIKA GmbH aus Westendorf vor. Es gibt 2 Modelle: Standmodell (mit Stange im Boden, ca. 250 €) und das Kompaktmodell (mit Fundament, ca. 340 €), diese sind auch in verschiedenen Farben erhältlich.

 

GR Schmidt schlug vor, 2-3 Hundetoiletten zum Testen zu kaufen, um dann zu sehen, wie diese angenommen werden.

 

GR Wörle war der Ansicht, dass es nichts bringt, nur Hundetoiletten aufzustellen. Er würde in der Hundesatzung eine Strafe festsetzen. Hier sollte von der Verwaltung überprüft werden, ob dies in der Hundesatzung möglich ist.

 

GR Mertl würde gerne die Hundesteuer-Liste sehen und überprüfen wollen, außerdem möchte er wissen, ob in Satzungen Geldstrafen festgelegt werden dürfen. Erster Bürgermeister Kandler wird über die Verwaltung prüfen lassen, ob Gemeinderäte diese Liste mit Daten überhaupt einsehen dürfen und in Satzungen Geldstrafen stehen dürfen.

 

GR Riedl wollte zum Abschluss noch ergänzen, dass solche Geldstrafen in Satzungen natürlich einen gewissen Erziehungseffekt haben könnten, allerdings muss ja jemand sagen, den Hund dabei erwischt zu haben und hier ist dann wieder ein Streitpotential gegeben.

 


Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen:                                             13

Nein-Stimmen:                                          0

Pers. beteiligt:                                           0